Ein Abend voller schöner Begegnungen

Zum Gottesdienst am Mittwochabend, 26. Juni 2013, war in der neuapostolischen Gemeinde der Familienkreis 83 aus der katholischen St. Bonifatius Gemeinde in Wunstorf zu Gast. Den Gottesdienst hielt Hirte Michael Kornowski.

Als Bibelwort diente Römer 15, 13:

„Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.“

Kerngedanken der Predigt waren:

  • Paulus spricht vom „Gott der Hoffnung“ und meint damit, dass Gott Geist der Hoffnung schenkt.

  • Für uns ist der Begriff Hoffnung oft nebulös und bleibt ein menschliches Phänomen.

  • Einer verkörpert die Erfüllung der Hoffnung: Jesus Christus. In 1. Timotheus 1, 1 heißt es, dass Jesus Christus unsere Hoffnung ist.

  • An der Hoffnung gilt es festzuhalten. Im Hebräer 10, 23 heißt es: „Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken, denn er ist treu, der sie verheißen hat.“

  • Wenn Jesus in unserem Leben Fundament und Hoffnung ist, dann werden wir automatisch zur „Tankstelle“ für Hoffnungssuchende.

  • Die Hoffnung ist auch als Grundlage des Glaubens zu sehen. Der Zusammenhang wird im Hebräerbrief 11 deutlich gemacht: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Schlussgedanke war ein Zitat von Anselm Grün:

„Trau der Hoffnung! Sie macht deine Seele weit! Sie gibt deiner Seele Auftrieb, dass sie sich ausrichtet auf das noch Ausstehende, wo wir uns in einem unüberbietbaren Sinn ganz zu Hause fühlen können.“

Anschließend wies Evangelist Jörg Schönfelder in seinem Predigtbeitrag auf das bekannte Wort von Peter Hahne „Christen sind eine GmbH - eine Gemeinschaft mit begründeter Hoffnung“ hin und beschrieb, dass Christen sich nicht vagen Hoffnungen hingeben, sondern auf dem festen Grund des Evangeliums stehen und auf ihrem Weg dann auch die Erfüllung der göttlichen Verheißungen erleben werden.

Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls, an der alle Anwesenden teilnahmen, endete der Gottesdienst mit Schlussgebet und Segen sowie dem gemeinsamen Lied „Wie groß ist des Allmächt'gen Güte“.

Es schloss sich unseren Besuchern aus dem Familienkreis 83 ein Rundgang durch unsere Kirche an und es wurden Fragen zu unserem Glauben und unserer Gemeinde beantwortet. Der Abend klang dann mit vielen Gesprächen in kleineren Gruppen bei einem kleinen Imbiss aus.

Alle Anwesenden beider Konfessionen stimmten abschließend darin überein, dass wir gemeinsam einen besonderen Abend im Miteinander als Christen erlebt hatten und dass es viel mehr Verbindendes zwischen den beiden Kirchen gibt, als Unterschiedliches oder Trennendes.

Die gemeinsame Ausrichtung auf Christus und sein Evangelium wurde in allen Gesprächen immer wieder deutlich.

Vielfach wurde der Wunsch laut, ein solches Treffen bald zu wiederholen.

J.S. / Fotos: H.L.